Es war sicher eines der interessantesten gemeinsamen Fotoprojekte von SML-Mitgliedern in den vergangenen Jahren: Christa Gschwentner, Wilfried Sperling, Wolfgang Götschel und Peter Schult realisierten gemeinsam ein Porträt der Arbeit Schwabinger Künstler in ihren Ateliers. Vergangenen Sonntag ging ihre gemeinsame Ausstellung zu Ende.

Wilfried Sperling eröffnet die Fotoausstellung Schwabinger Kuenstler

Wilfried Sperling eröffnet die Fotoausstellung Schwabinger Kuenstler

Am Abend der Vernissage standen die Besucher dicht gedrängt, neben den portraitierten Künstlern und zahlreichen Gästen kamen auch einige zufällige Passanten in die Galerie ARTikel in der Münchener Luisenstrasse.

Wilfried Sperling eröffnete die Ausstellung und sprach sowohl über die Entstehung der Idee und die anschließende Realisierung des Projektes, als auch im Besonderen über die Schwierigkeiten für Künstler überhaupt noch Raum zu finden im einst für seine Künstler und ihre Ateliers so berühmten Schwabing.

Von Kontroversen und kreativen Ergebnissen

Auch wenn die vier Fotografen wohl tiefe Kontroversen über die Durchführung des Projektes und vor allem über die Gestaltung ihrer gemeinsamen Ausstellung geführt hatten, doch wie sehr kontroverse Reibungen zu einem schlussendlich kreativen und gelungenen Ergebnis führen können, bewies ihre Ausstellung.

Tableau mit Fotografien der Ausstellung Schwabinger Künstler

Tableau mit Fotografien der Ausstellung Schwabinger Künstler

Das gemeinsame Präsentationsformat mit rahmenlosen Prints auf Forexplatten, die thematisch und farblich in Gruppen gehängt waren, gab den natürlich sehr unterschiedlichen einzelnen Bildern einen gemeinsamen Look und gemeinsamen roten Faden, der sofort ersichtlich war und sich durch die ganze Ausstellung zog.

Die Besucherstimmen während der Vernissage und den darauf folgenden Ausstellungstagen waren durchweg sehr positiv. Und auch ich muss neidlos anerkennen: das war von Anfang an ein wirklich interessantes Projekt, das eben nur noch von einer tolle Ausstellung gekrönt werden sollte.

Hut ab

v.l.n.r.: Wilfried Sperling, Christa Gschwentner, Wolfgang Götschel, Peter Schult

Hut ab vor den vier Fotografen, die trotz eventueller Streitigkeiten etwas Bleibendes geschaffen haben und die Messlatte für zukünftige Projekte sicher weit nach oben geschraubt haben. Besonders aber Hut ab vor Christa Gschwentner, die trotz vieler Absagen durch städtische und private Ausstellungsräume ganz langen Atem bewiesen hat, um dieses Projekt gemeinsam mit „ihren Jungs“ zu einem Erfolg zu führen.

Chapeau!


Link zum Artikel von Christa Gschwentner über die Entstehung des Projektes ‘Schwabinger Künstler in ihren Atelier

Über Christoph Kopp

Die Portrait- und Reportagefotografie, besonders aber auch multimediale Arbeiten gehören zu den Schwerpunkten von Christoph. Das von ihm gegründete bildwerck.tv bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen professionelle Unterstützung bei Realisierung multimedialer Marketing-Maßnahmen. Sein Wissen gibt er auf Fotoreisen und –workshops weiter, so bereits für die Nikon School Deutschland, Calumet Photographic, DAV Summit Club. Mehr über Christophs fotografische Arbeit auf

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