Der 9. November 1989 – der Münchener Fotograf, Filmemacher und auch Musiker Patrick Ranz sieht den deutschen Schicksalstag vor allem als ein Symbol der Hoffnung.

Patrick Ranz ist ein ganz besonderer Mensch, das hat er mit seinem Video ‘1989’ wieder gezeigt.

Kennen- und sofort schätzen gelernt habe ich ihn anlässlich unserer jeweiligen Wettbewerbsbeiträge beim El Mundo Festival 2016 in Judenburg, Steiermark. Er präsentierte dort sein Foto- und Multimediaprojekt ‘Auf dem Salzweg‘, für das er auf Mahatma Gandhis Spuren auf dem indischen Salzweg unterwegs war und von dort eindrucksvolle Bilder, vor allem sehr einfühlsame Porträts, mitbrachte. Später folgten noch weitere fotografische und filmische Projekte wie ‘Die Männer des Athos‘ und ‘Stimmen auf dem Dach der Welt‘ (davon werden wir sicherlich mal anderer Stelle erzählen).

Patrick ist aber auch ein Musiker, der gerade sein erstes Album ‘Zeitreise‘ mit Unterstützung einer Crowdfunding-Kampagne realisiert hat. Anlässlich des 9. November 1989 hat er daraus das Musikvideo ‘1989’ ausgekoppelt. Gerade mit dem heutigen oft sehr kritischen Blick auf den 9. November, auf die deutsche Wiedervereinigung und die in vielen Köpfen wieder wachsende Mauer zwischen Ost und West, setzt Patrick sein Statement der Hoffnung und des Optimismus entgegen.

Ein Statement, dem ich von ganzem Herzen zustimmen kann – Danke, Patrick!

PS: übrigens stammen die Schwarzweiss-Fotografien in dem Video nicht von Patrick, sondern von Daniel Biskup, den der Spiegel mal als ‘Perestroika-Fotograf‘ bezeichnet hat, da er vor allem die Zeit der Wende in Ost und West eindrucksvoll dokumentiert hat und seitdem von Altkanzler Kohl bis Noch-Kanzlerin Merkel, von Gorbatschow bis Putin und von Obama bis Trump alle fotografiert hat, die in der Welt Rang und Namen haben.